Rede

Abschiedsrede

 

 

Stehen Sie vor der Herausforderung einer Rede, die Sie halten sollen? Wollen Sie z.B. eine Kollegin, einen Kollegen würdevoll verabschieden – mit einer Rede oder einem Text? In einem ernsten, einem launigen, einem humorvollen Ton? Bringen Sie die Fakten, WORTSACHE setzt sie in Sprache – oder hilft Ihnen, den richtigen Ton zu finden.

 

Von Kurt Tucholsky stammt das ironische Bonmot: „Wenn einer spricht, müssen die anderen zuhören – das ist deine Gelegenheit! Missbrauche sie!“ Tatsächlich scheinen Reden beispielsweise von Politikerinnen und Politikern den Sprechenden oft eine Qual zu sein, die auf die Zuhörenden überspringt. Dabei erfreut kaum ein Geschenk einen Menschen so sehr wie eine gehaltvolle, stimmige, vielleicht auch köstlich-humorvolle Rede. Gerade deshalb gilt die „ars dicendi“ seit der Antike als Kunst, die allerdings nur wenige beherrschen. WORTSACHE verfasst mit Ihren Angaben eine Rede - oder hilft Ihnen dabei, die richtigen Worte, den richtigen Rhythmus, die richtigen Betonungen zu finden. Beim Schreiben, aber auch beim Sprechen!

 

 

 

Beispiel

 

 

Eröffnungsrede zur Debatte um das Stimm- und Wahlrechtsalter 16

Grosser Rat, 27. Januar 2009, 16 Uhr

 

Liebe Streithähne und Debatiererinnen

Liebe Schülerinnen und Schüler

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Liebe Medienschaffende

 

Als ich mir überlegt habe, welche Bedeutung eigentlich dem Abstimmungsgang zum Stimm- und Wahlrechtsalter 16 zukommt, habe ich mich an eine fast zweieinhalb Jahrhunderte alte Frage von Georg Christoph Lichtenberg erinnert:

 

Wenn der Mensch, nachdem er 100 Jahr alt geworden, wieder umgewendet werden könnte, wie eine Sanduhr, und so wieder jünger würde, immer mit der gewöhnlichen Gefahr, zu sterben; wie würde es da in der Welt aussehen?

 

Ja: wäre dann die um etwas Jugend verstärkte Stimm- und Wahlbürgerschaft der erlösende Jungbrunnen für unsere Gesellschaft und alles, woran sie krankt? Das ist vielleicht eine der Erwartungen der Befürworter.  Aber da gibt es ja auch das wunderbare Paradox aus dem Umfeld der Jugendunruhen, das da lautet:

 

Ihr wollt alle nur mein Bestes - doch das kriegt ihr nicht!

 

Ist es also vielmehr so, dass die Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters auf 16 eine Idee der Erwachsenen ist, welche einmal mehr die Jugendlichen für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren und deren Anspruch auf politische Unversehrtheit und eine neu zu verstehende Art von Jugendautonomie hintergehen wollen?

 

Als Rektor freue ich mich, dass Sie heute an diesen prächtigen Parade - Ort der politischen Kultur gekommen sind und sich so oder so in die Frage einmischen, ob Sie sich einmischen wollen. So oder so werden Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, schon bald im Rahmen des Forums und eines zukünftigen Schulrates im Gymnasium Leonhard häufiger als bisher um Ihre Meinung angefragt werden. Ob Sie das ausserhalb der Schule auch in der Gesellschaft tun wollen – das ist die spannende Frage, um die es heute geht. Mit Ihren heutigen Voten senden Sie den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zweifellos ein wichtiges Signal. Ich wünsche Ihnen dazu jetzt viel Lust am Debattieren.

 

Ich schliesse mit einem Dank an Radio ... für das Interesse an der Debatte und insbesondere Frau Nathalie Berger für ihre Moderation. Ein grosser Dank geht auch an meine Kollegen ...

 

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